7.7.2010 Kräuterernte Schon als Kind durften wir im Garten unserer Eltern, bzw. Großeltern mit arbeiten. Die Liebe zur Natur, zum eigenen Garten, begleitet uns schon ein ganzes Leben. Als wir nach Bremen zogen, wollten wir unbedingt wieder einen Garten. So haben wir vor über 20 Jahren unser Stück Erde im Asternweg gefunden. IMG 3509

Uns macht es große Freude unser eigenes Gemüse, Heil-Kräuter und natürlich auch (essbare)Blumen ökologisch anzubauen.  Wir experimentieren gerne mit alten z.T. vergessenen Gemüsesorten.

 

Wir wollen einfach wissen was drin ist, in dem was wir essen. So ziehen wir viele Pflanzen zuhause und/oder im Treibhaus vor und machen unseren eigenen Kompost. Wenn es viele Äpfel und Wein gibt, stellt mein Mann selber Apfel- und Traubensaft mit der alten Weinkälter seines Vaters her. Der schmeckt!!!!!Apfelsaftherstellung

Seit meiner Heilpflanzenausbildung, die ich 2011 mit einer Prüfung bestanden habe, stelle ich meine Salben, Kräutertees, Heilschnäpschen, einige Tinkturen und grüne Smoothies selber her und gebe das Wissen in kleinen Kursen weiter.

 

Garten 2.8.2010 123

Jedes Jahr im Frühjahr baut mein Mann ein neues Hügelbeet. Alle Stauden vom letzen Jahr verschwindet im Hügelbeet und schon ist der Garten wieder „aufgeräumt“ und die Beete sind frei zum aussähen und bepflanzen.

 

Ich gebe zu, wir arbeiten die meiste Zeit im Garten….es macht einfach Spaß und entspannt wunderbar mit der Erde und den Pflanzen zu arbeiten.

Aber natürlich lieben wir auch die Pausen im Garten. Einfach mal in den Himmel oder in den Garten schauen, den Vögeln zuhören, nach getaner Arbeit gemütlich einen Gartenspaziergang  machen und/oder am Feuer sitzend den Abend genießen.

 

Monika mit KapuzienerkresseketteWas mir auch ganz wichtig zu erwähne ist: wir haben eine wunderbare Nachbarschaft  im Asternweg. Wir helfen uns gegenseitig mit Rat und Tat. Von irgendwo kommt immer ein nettes Wort über den Zaun oder auch mal eine Einladung auf ein Stück Kuchen mit Kaffee oder Tee, ein kleines Essen am Abend, auch mal ein Glas Wein oder ein selbstgemachtes Kräuterschnäpschen.

 

 

Zum Schluss fällt mir noch folgender Text von Virginia Woolf ein:

 

„Den ganzen Tag Unkraut gejätet und die Beete fertig gemacht,

in einer eigentümliche Art Begeisterung, die mich dazu bracht zu sagen,

das ist Glück.“

 

Mit herzlichen Gartengrüßen

 

Monika Möllers und

Klemens Kayser